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Aussergewöhnliche Silbermedaille für Dillier und Perizzolo in Astana
Schweiz zurück in der Weltelite
Beim ersten Bahn Weltcup der Saison 2012 haben die jungen Fahrer von Gisiger die Sensation geschafft. Die beiden Fahrer Silvan Dillier und Loic Perizzolo haben eine aussergewöhnliche Silbermedaille im Madison erzielt. Dillier und Perizzolo, Fahrer aus der jungen Schweizer Mannschaft, haben eine erstaunliche Reife gezeigt und sind ein herausragendes Rennen gefahren. Das Duo fuhr kein zurückhaltendes Rennen. Sie holten Punkte beim Sprint und haben das Rennen gemeinsam mit den Australiern kontrolliert. 30 Runden vor dem Ziel ging Dillier aufgrund eines Sturzes vor ihm zu Boden. Der Aargauer stieg sofort wieder auf sein Rad, das keine Beschädigungen erlitten hat.
Nach den beiden Titeln in Anadia, dem 5. Platz bei der Junioren WM, der Silbermedaille in Appeldoorn zeigt der zweite Platz beim ersten Weltcup, dass die Schweiz in dieser Disziplin in die Weltspitze zurückgekehrt ist. Nationaltrainer Daniel Gisinger äusserte sich zufrieden: „Nur die Australier waren uns überlegen. Loic und Silvan haben gezeigt, dass unsere Arbeit in dieser Disziplin in den letzten Jahren Früchte getragen hat.“
Für Silvan Dillier ist dieses Ergebnis eine Bestätigung, für Loic Perizzolo eine Rückkehr zum Tagesgeschäft. Er gewann vor 4 Jahren seine erste internationale Medaille.
Pech für die anderen Schweizer
Leider haben die anderen Schweizer Sportler die Erwartungen nicht erfüllt. Der Bahn-Vierer, bestehend aus Oliver Beer, Cyrille Thiéry, Loic Perizzolo und Silvan Dillier, landete auf Platz 14. Das Team, das auf einen geschwächten Cyrille Thiéry und einen durch eine Darmgrippe angeschlagenen Oliver Beer angewiesen war, hat leider wertvolle Punkte im Hinblick auf London 2012, das dadurch in weite Ferne rückt, verloren.
Beim Scratch erzielte Cyrille Thiéry einen guten 14. Platz. Von den Reisestrapazen und dem Vortag sichtlich erholt fuhr Thiéry, der aus der französischen Schweiz kommt, ein sehr gutes, sehr aktives und offensives Rennen.
Andrea Wolfer, einzige Frau in der Schweizer Delegation, startete im Omnium und erzielte Platz 14. Nach einem guten Punktefahren verlor Wolfer, die nicht in Bestform war, Punkte in den anderen Disziplinen.
Dominique Stark landete auf Platz 19 in der Einzelverfolgung. Oliver Beer konnte aufgrund von Darmproblemen beim Omnium nicht an den Start gehen.
Resultate
(06.11.2011)
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